Stiftung Schwyzer Festungswerke

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Werkgruppenausflug der Stiftung Schwyzer Festungswerke

am Samstag, 14.10.2006

- von Paul Hardegger

Auf dem Bahnhof Pfäffikon SZ konnte Stefan Beutler, Stiftungsratsmitglied „Leitung Betrieb und Unterhalt“, in aller Früh rund 50 gutgelaunte Werkgruppenmitglieder mit Familienangehörigen begrüssen.

Per Zug ging es direkt zum Flughafen Zürich, wo, in zwei Gruppen aufgeteilt, eine professionelle Führung stattfand. Es wurde die Aussichtsterrasse, der Haupttrakt, die Kinderbetreuung, die Gepäckverladung, die Sicherheitskontrollen sowie das Flugfeld besucht und ausführlich erklärt. Dazwischen gab es eine feine Degustation von schwarzer Schokolade der Firma Linth & Sprüngli. Im Anschluss daran trafen sich alle zu Gipfeli, Kaffee und Orangensaft im Flughafenrestaurant und für die Kinder war noch Zeit zu einem Besuch des Kinderspielplatzes. Mit dem Zug und der Tram ging’s weiter zum Bürkliplatz und auf’s Schiff, wo ein feinesMittagessen serviert wurde. Die rund 2-stündige Fahrt gab Gelegenheit zu vielen Gesprächen und die Ausflugsteilnehmer lernten sich gegenseitig besser kennen.

Stiftungsratsmitglied Paul Hardegger „Oberleitung Werke“ zeigte sich in seiner Rede auf dem Schiff über die zahlreiche Teilnahme erfreut und entschuldigte den Präsidenten, Ständerat Bruno Frick, der sich in den wohlverdienten Ferien befand. Er erläuterte den Anwesenden kurz die Organisation der Stiftung, die auf der Basis der einzelnen Werkgruppen ihre Funktion erfüllt. Er bedankte sich ausdrücklich bei den vielen treuen Werkgruppenmitglieder. Nur dank diesen sei die Instandstellung und der Betrieb der Werke in der Grynau, am Etzel, am Sihlsee, in Sattel und im Selgis überhaupt möglich. Sehr positiv haben sich die Besucherzahlen entwickelt, so dass gute Hoffnung besteht, dass die vorhandenen Anlagen auch in Zukunft kostendeckend betrieben werden können.

Er bemerkte ausserdem, dass es nun noch darum gehe, die restlichen Anlagen am Etzel sowie den „oberen Spitz“ in Sattel zu erwerben und teilweise auszubauen. Dafür ist der Einsatz Aller wiederum notwendig. Ausserdem beschäftigt sich der Stiftungsrat zur Zeit mit einer neuen Materialbaracke, da das bisherige Lager „Roggenacker“ in Pfäffikon die Gemeinde Freien­bach nach rund 5 Jahren selber benötigt. Man hofft, eine doppelstöckige Baracke mit 200 m 2 Grundfläche und guter Zufahrt neu in Sattel übernehmen kann. Die entsprechenden Verhandlungen mit dem Grundeigentümer sind erfolgt und mit „armasuisse“ gehen diese bereits am 16.10.2006 weiter.

Das „Highlight“ dieses Jahr war sicherlich die Eröffnung der beiden Bunker in Schindellegi Mitte September 2006. Dafür gebührt Hansruedi Kamer als Werkschef nochmals einen herzlichen Dank. Ausserdem ist ein neuer Internetauftritt realisiert worden und alle Anlagenprospekte teilweise neu gedruckt oder kurz vor dem Abschluss. Zudem hat der Stiftungsrat beschlossen, jedem Werkgruppenangehörigen ein T-Shirt mit Emblem zu beschaffen.

Paul Hardegger schloss seine Rede mit einem herzlichen Dank an Stefan Beutler, der den heutigen Tag bestens vorbereitete und organisiert hat. Mit Ausnahme der Getränke und einem Unkostenbeitrag von Fr. 20.- pro Person übernahm alle weiteren Kosten die Stiftung.

Angekommen in Rapperswil werden die Photos mit allen Teilnehmern auf dem Schiffssteg gemacht, bevor es dann per Zug wieder an den Ausgangspunkt in Pfäffikon SZ zurückging. Dort verabschiedete man sich gegenseitig und einzelne Werkgruppen trafen sich auf dem Heimweg nochmals in einer kleineren Runde. Insgesamt war es ein toller und informativer Tag, an welchem u.a. die Kameradschaft wieder einmal bestens gepflegt werden konnte.